Hello Africa

Ich bin gut in Sambia angekommen. Bis auf Schlafentzug während des Fluges, hat alles super geklappt. Die für Zoll und Visa zuständigen Beamten  haben mich dann auch in Sambia rein gelassen. Ich habe jetzt ein Aufenthaltsbewilligung für einen Monat und muss danach wieder ins “Immigration Office” um das Visa zu verlängern.

Die letzten Tage habe ich mein Zimmer bezogen und ganz viele nette Menschen getroffen. Gleich am ersten Tag als ich angekommen bin sind wir Indisch essen gegangen und haben drei deutsche Freiwillige getroffen, die auch hier in der Stadt sind.

Die Stadt in der ich jetzt ein Jahr lebe heißt Ndola. Es ist die drittgrößte Stadt in Sambia und hat ca. eine halbe Million Einwohner. Vom Flugzeug hat die Stadt gar nicht so groß ausgesehen. Den Flughafen kann man mit keinem europäischen Flughafen vergleichen. Das merkt man zum Beispiel bei der Gepäckausgabe oder den Sicherheitskontrollen. Alles ist einfach weniger technisch.

Am Flughafen wurde ich von zwei Auslandszivis mit dem Auto abgeholt. Simon Leber ist schon fast ein Jahr hier und wird noch ein paar Wochen hier bleiben. Philipp Warum habe ich schon beim Vorbereitungsseminar kennen gelernt. Gernot Schweighofer habe ich dort auch schon getroffen. Der ist aber mit dem Audio/Video-Studio bei einer Veranstaltung in der Hauptstadt Lusaka.

Die Straßen hier sind nur teilweise geteert. Manche Straßen sind sehr uneben und haben Schlaglöcher. Als erstes in Ndola ist mir aufgefallen, dass es ab und zu seltsam riecht. Auf meine Nachfrage, ob das Essen ist, wurde mir gesagt, dass es sich um den Geruch von verbranntem Müll handelt. Es gibt keine Müllabfuhr, und die die es gibt, nimmt den Müll mit, um ihn woanders zu verbrennen.

Ich wohne jetzt in einem Zimmer im Gästehaus des Franciscan Center (ein Kloster). In diesem Komplex ist auch die MissionPress (Druckerei, Grafikstudio, Musik und Videostudio)  ). Ich werde ein anderes Mal genauer vorstellen wie, was, wo da so abläuft. Auf jeden Fall ist das ganze in einem von Mauern beschützten Teil mit Wachen usw. Ich kann im Moment schwer einschätzen wie wichtig das ist.

Eines der coolsten Sachen hier ist das Insaka. Es wurde von früheren Auslandszivis gebaut und ist eine traditionelle Hütte hier in Sambia. Ich glaube ich muss einen Blogpost über dieses Gebäude erstellen. Ist wirklich cool.

Das Wetter ist sehr warm. Am Tag ca. 30 Grad. In der Nacht wird es eh kühl. Heute sind das erste mal Wolken am Himmel. Philipp meint, das gab es noch nie. Das ist seltsam, weil die Regenzeit erst in einem Monat starten sollte.

Das Internet ist im Vergleich zu Österreich langsam. Das liegt auch daran weil im Moment nicht alle Anschlüsse vom Internetanbieter funktionieren, obwohl sie bezahlt werden. In Österreich geht man in diesem Fall vors Gericht.

Danke nochmal an alle die letzte Woche zu meiner Feier gekommen sind. Es hat mich sehr gefreut. Bezüglich den Büchern werde ich euch dann noch mehr Informationen (und Bilder) zukommen lassen.

Wenn ich mehr Zeit habe, werde ich versuchen ein paar Fotos hier auf den Blog zu stellen.

Posted in private, zambia

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*


2 + = eight

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>